Smoothies am Morgen….

…sollten im Normalfall Kummer und Sorgen vertreiben, dir den ultimativen Energie- und Vitaminkick geben und dich davon abhalten auch nur auf die Idee zu kommen, einen Latte Macchiato (oder in meinem Fall einen Iced Chai Tea Latte) zu vermissen. Wenn es dir so geht wie mir, dann hast du aber leider oft genug folgende Probleme:

  • du hast nicht genug Obst und Gemüse da, um überhaupt einen Smoothie zu mixen
  • du hast zwar genug Obst und Gemüse da, hast aber deinem morgendlichen Halbschlaf keine Ahnung, wie du das ganze lecker zusammenschmeißen sollst
  • du hast zwar genug Obst und Gemüse und weißt sogar, was mit was lecker schmeckt, aber leider keine Zeit zum Schälen und Schnippeln
  • du bist trotz genug Obst und Gemüse, guter Ideen und ausreichender Zeit nicht in der Lage mehr Arbeit zu vollbringen als eine Tüte aufzumachen und den Knopf deines Mixers zu drücken

HA! Und hier kommt die Lösung zu all diesen Problemen!

Smoothiebags! Woohoooo! So einfach. so gut. Warum? Weil: 1. Tiefkühlspinat, Tiefkühlbeeren und Tiefkühlbrokkoli darauf pfeifen, ob sie gerade Saison haben oder nicht. 2. Frisches Obst Tiefgekühlt mehrere Wochen hält. 3. die Tüten immer bereit in deinem Tiefkühler schlummern, bis du sie mit ein bisschen Wasser oder Mandelmilch zum Leben erweckst. 4. Du dir in einem wachen Moment eine Kombi zusammenstellen kannst, die du um halb sechs Uhr morgens zwar Trinken aber nicht vorbereiten möchtest. Klasse, was?

Was du brauchst?

Verschließbare Gefriertüten, ein bisschen frisches Obst und Gemüse, ein bisschen gefrorenes Obst und Gemüse und gute 15 Minuten tipmotivierter Zeit. Einfacherweise musst du dann nur deine Lieblingskombi in eine Tüte hauen und einfrieren. Nach dem Aufstehen gehst du dann optimalerweise in die Küche, holst eine Smoothietüte aus dem Gefrierschrank und lässt deren Inhalt im Mixgefäß antauen, während du dir ne Ladung frisches Wasser ins Gesicht schwappst, Zähneputzt und Haare kämmst. Wenn du damit fertig bist, gibst du Schritt für Schritt 200 ml Mandelmilch (oder Haselnuss- oder völlig verrückt: Dinkelmilch) und 100-150 ml warmes Wasser dazu (keine Sorge, die kalten Früchte kühlen das Wasser ratzfatz wieder runter, aber die Wärme hilft deinem Mixer voraussichtlich ein bisschen beim Mixen. Hat ja nicht jeder ’nen Vitamix oder mein fesches Kitchenaidmodell. Brauchst man auch nicht unbedingt.). So. Ich persönlich lade meinen Smoothie dann am liebsten in ein großes Marmeladenglas bzw. in meinem Fall ein großes Mandelbutterglas. Daraus läuft der Smoothie nicht aus, wenn ich ihn in meine Schultasche pfeffere, man kann sich an der wunderschönen Farbe erfreuen und die Natur dankt, weil du dein Altglas nicht in die Tonne wirfst, sondern Vitamin geladen weiterverwendest. Klasse, was? Die Tüten spüle ich aus und lasse sie im Abtropfgestell trocknen. Wäre doch schade, sie nur einmal zu verwenden!

So. Und jetzt erzähl ich dir mal, was sich in meinen Smoothietüten so rumtreibt:

Roter Smoothie 1 vorgekochte Rote Beete Rübe (diese Vakuumverpackten Dinger. Sehen gruselig aus, eignen sich für unsere Smoothies aber fantastisch UND: ballern uns voll mit Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure), 1 große Hand voll gefrorene Himbeeren (gibts sowohl im Biomarkt als auch im Discounter, je nach der Größe deines Budgets), 1 kleinere Hand voll gefrorene Cranberries (hab ich im Biomarkt gefunden, aber auch schon im konventionellen Supermarkt gesehen), 1 ganze Banane (kriegste überall! Macht unseren Smoothie herrlich cremig und hilft ein bisschen gegen morgendliches Hungerbauchweh).
Grüner Smoothie 2 große tiefgekühlte Brokkoliröschen (gibt’s sogar als Bioware vom Discounter!), 2 Spinatpellets (pass auf, dass du keinen Rahmspinat kaufst. Der Rahm ist für unsere Zwecke eher kontraproduktiv.) , 1 halber Apfel, 1 halbe Birne (jeweils gerne süßere Sorten, denn Brokkoli und Spinat geben süßtechnisch nicht so viel her), 1 ganze Banane (bringt auch ein bisschen Süße und wie im roten Smoothie auch ein bisschen Konsistenz und Cremigkeit). Ich gebe vor dem Mixen noch einen gestrichenen Teelöffel Matcha dazu. Zum Wachwerden!

Ich rate dir, dass du die Fruchtstücke eher klein schneidest. Dass hilft deinem Mixer noch ein bisschen. Wenn du so ein Superteil hast, dann kannst du dir den Schritt natürlich sparen – dafür hast du ja das ganze Geld hingelatzt. So. Und jetzt raus mit dir. Kauf ein! Mix los!

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  1. says

    Danke für die Idee mit den Smoothietüten, das werden wir auch mal ausprobieren. Danke auch fürs verlinken, auch wenn wir natürlich feed me up before you go-go heißen (da war wahrscheinlich der Ohrwurm einfach zu stark) :)

  2. says

    Hallo liebe Lina,

    genial!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich nehme mir momentan immer eine kleine Flasche (die von true fruits sind perfekt dafür) mit zur Arbeit, um den auftretenden Hunger so gegen 10:00 zu stillen (von dreiviertl 6 bis um halb 1 ist es doch etwas lange).
    Und jeden Abend die selbe Leier, was nehme ich mir denn morgen mit?!
    Aber deine Idee ist genial. Denn ich hab ganz selten die Obst- bzw. Gemüsesorten daheim, die zusammenpassen.
    Und Rote Bete in einem Smoothie hab ich auch noch nie ausprobiert…

    Aber beim nächsten Einkauf werde ich an dich denken!

    Lg,
    Marina

    • Lina says

      Toll toll toll! Die Glasflaschenidee ist natürlich sehr gut (nicht zuletzt ja auch nachhaltig!). Schön, dass du immer einen frischen gesunden Snack zur Hand hast. Hilft dabei, fokussiert und fit zu bleiben. Weiter so! :)

  3. Kaedock says

    Bombastisch genial einfach! :-) :-) :-)
    Bin hochmotiviert. Kaufe am Samstag auf dem Wochenmarkt ein und dann wird eingetütet, juhu! :-)