Saubere Kiste: Lunchbox mit Rosenkohl-Quinoa-Salat

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Eine Entscheidung am Tag. Eine einzige Entscheidung, kann darüber entscheiden, ob es mir gut oder schlecht geht. Wenn ich zum Beispiel ohne Lunchbox an einem langen Tag aus dem Haus gehe, weiß ich quasi gleichzeitig auch schon, dass ich mittags durchhängen werde und dann vielleicht doch den Quatsch in mich hineinstopfe, an dem ich zuvor noch hoch erhobenen Hauptes vorbeigestiefelt bin.

Seit der Saftkur habe ich an allen langen Tagen (gegenüber den kurzen, an denen ich zu Hause esse) meine Lunchbox vollgepackt. Dabei habe ich versucht, von allem etwas reinzupacken: 1. etwas sättigendes (z.B. Quinoa-Salat), 2. etwas zu Naschen (z.B. Walnüsse, Mandeln, Gojiebeeren, Kokosraspeln) und 3. etwas süßes (z.B. Birne, Apfel, Trauben). Danach bin ich meistens so satt, dass ich gar nicht mehr essen will (es geht auch nicht darum, wenig zu essen, sondern eben darauf zu achten, dass wenig Mist darin steckt und es mich durch den Tag bringt.). Dementsprechend leicht fiel es mir dann, einen großen Bogen um Kekse und Schokoriegel zu machen, an denen man an so einem Arbeitstag vorbeikommt.

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Saubere Kiste: Lunchbox mit Rosenkohl-Quinoa-Salat
 
Vorbereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Ein leichter, vollwertiger Quinoasalat mit feinherbem gerösteten Rosenkohl, Mandeln und Blutorange
Typ: Rosenkohl-Quinoasalat mit Mandeln und Blutorange
Kategorie: vegan, clean, laktosefrei, glutenfrei
Portionen: 1
Zutaten
  • 250 g Rosenkohl
  • 1 EL Kokosöl
  • ½ TL Meersalz
  • 50 g Quinoa (bunt, weiß, rot oder schwarz)
  • 150 ml Wasser
  • 1 Blutorange
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Schalotte
  • 25 g Mandeln
  • Meersalz und Pfeffer (zum Abschmecken)
Zubereitung
  1. Heize den Ofen auf 225° C vor.
  2. Putze den Rosenkohl, nimm einen EL Kokosöl zwischen die Handflächen und verteile das Öl auf den Rosenkohlkugeln. Gib das Meersalz hinzu und breite den Rosenkohl auf dem Blech aus.
  3. Röste den Rosenkohl etwa 20 Minuten lang oder bis erste Blätter dunkelbraun und knusprig sind.
  4. Gib derweil in 150 ml Wasser 50g gespülten Quinoa und köchle ihn bei mittlerer Hitze bis er gar ist.
  5. Schneide mit einem scharfem Messer die Schale der Orange runter und filetiere die Frucht über einer Schüssel, und fange den Saft aus. Drück das Orangenskelett nach dem filetieren noch gründlich aus, um den gesamten Saft für das Dressing zu verwenden.
  6. Gib Olivenöl hinzu, schneide die Schalotte in hauchdünne Ringe und gib sie mit den Mandeln und dem Quinoa zum Dressing.
  7. Nimm den Rosenkohl aus dem Ofen und lass ihn leicht abkühlen. Gib ihn dann zum Rest der Zutaten und würze nach Belieben mit Meersalz und Pfeffer.

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  1. says

    Liebe Lina,
    ohne Mittag geht gar nix, da gebe ich dir vollkommen Recht. Und eine Luchbox voll mit gesunden Köstlichkeiten finde ich 1000 Mal besser als Schokoriegel, Kekse und Kuchen zwischendurch. Na gut, Kuchen zwischendurch finde ich vielleicht doch nicht so schlecht. Aber nur so lange es die Ausnahme und nicht die Regel ist 😉 Also, ein Hoch auf deinen köstlichen Salat und leckere Lunchboxen.
    Liebe Grüße zu dir, Mia

    • Lina says

      Liebe Mia,

      vielen Dank für deine liebe Nachricht! Ich freu mich ja immer, wenn es immer noch einen Mittagsspezialisten neben mir gibt. Und mit deinem Kuchenvermerk hast du natürlich vollkommen recht. Kuchen ist schließlich Kuchen. Wobei ich auch da immer mehr nach glutenfreien Alternativen suche. Schön, dass du dich hier wiederfindest!

      Liebste Grüße!
      Lina

      • says

        Oh ja, glutenfreie Kuchenalternativen sind gar nicht so einfach zu finden. Hast du es schon einmal mit Buchweizenmehl probiert? Eine liebe Freundin ist damit sehr zufrieden. Allerdings ist der Geschmack natürlich schon ein bisschen anders…
        Hab einen schönen Start ins Wochenende, Mia

  2. says

    Der Salat sieht sehr verlockend aus, den habe ich mir gleich mal gepinnt. Allerdings werde ich für den Kohl nicht das große Backrohr anwerfen, sondern im Reiskocher rösten (habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht). In einer Pfanne mit Deckel geht das übrigens auch.
    Auf meinem Blog findest Du übrigens Lunchboxen, Lunchboxen, Lunchboxen und vielleicht ein paar Anregungen 😉

  3. says

    Habe meistens Mittags immer das gegessen, was schnell geht. :-( Und da ich das Satt habe, danach in ein Esskoma zu fallen, bereite ich mir einen Tag zuvor was vor. Dein Rezept kommt definitiv auf die To-do-Liste :-)
    Liebe Grüße
    Eva