Soul-Detox: vom Geben und vom Nehmen {inkl. Wahnsinnsevent}

Geschenk supperclub

Dass Geben besser sein soll denn Nehmen wissen wir seit der Grundschule. Aber ist das wirklich so? Ich freue mich IMMER über Geschenke (wenn sie mit Liebe ausgesucht oder gebastelt wurden), so langsam merke ich, dass ich das gleiche Kribbeln im Bauch verspüre, wenn ich geben darf.

Es war der fünfundzwanzigste Geburtstag meiner Freundin Anke, an dem meinem Freund aufgefallen ist, dass Schenken für mich die schönste Disziplin geworden ist. Während ich hochkonzentriert die Karte am Geschenk befestigte und mit der Schere das Band kräuselte stellte er fest: ‚So’n Geburtstag, bei dem du nicht denkst, dass dein Geschenk zu den besten gehört, findste auch doof, oder?‘. Ich dachte nach. Er hatte recht. Wenn ich schenke, dann ist mein größtes Ziel, dass sich der andere von ganzem Herzen freut. Deshalb verschenke ich nie Gutscheine. Denn da weiß man, dass sich der beschenkte über das Geld freut, aber nicht über ein liebevoll von dir ausgewähltes Objekt, oder den von dir geschriebenen Brief oder das von dir genähte Federmäppchen. Anke hatte Tränen in den Augen, als sie ihre neue ökozertifizierte Wasserflasche in der Hand hielt. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einiges klarstellen: 1. Anke hat öfter mal Tränen in den Augen. Das find ich super. Denn das bedeutet auch, dass sie ihr Umfeld und das, was ihr begegnet sehr nah an sich heranlässt. 2. Sie hatte schon ein kleines bisschen einen im Tee. 3. Sie konnte sich nur so sehr über diese Wasserflasche freuen, weil diese Wasserflasche zum Symbol geworden war in dem Moment, in dem sie sie auspackte (darauf hatte ich natürlich gehofft). Die Flasche stand für die vier Monate, die wir fast täglich nebeneinander in der Bibliothek verbrachten und uns gegenseitig unsere Flaschen auffüllten, wenn eine der beiden leer war. Sie stand für Panik vorm nicht fertig werden (ich mit der Masterarbeit, sie mit ihrer Magisterarbeit), für Nickerchen unter den Bibliothekstischen, für Whatsappnachrichten mit witzigen Buchtiteln, denen man auf dem Weg zu seinen eigenen Büchern über den Weg lief und sie stand für kichernde Gespräche über Jungs, für Eis in der Hand und Sonnenbaden auf der Treppe vor den Rechtswissenschaften. Sie stand für gemeinsame Mittagspausen, für spätabendliche Lernsessions, für Spaziergänge über den Campus in Shorts und Flipflops in warmen Sommernächten. Sie stand dafür, dass wir in dieser Zeit enge Freundinnen geworden waren. Sie stand aber auch dafür, dass diese Zeit nun vorbei sein würde.

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Warum ich das erzähle…

Am Tag nach Ankes Geburtstag fuhr ich auf eine viermonatige Weltreise und zog danach nach Köln. Anke arbeitete noch ein ganzes Jahr an ihrer Arbeit. Als ich ein paar Wochen später gerade mit ein bisschen Heimweh irgendwo in Mittelamerika saß piepste mein Handy. Ein Bild von Anke. In der Hand die Wasserflasche, dazu die Nachricht ‚immer dabei‘. Und dann hatte ich Tränen in den Augen, weil ich wusste, dass meine Flasche zum Symbol für das beste Geschenk der Welt geworden war: unsere wunderbare Freundschaft.

Diese knallpinke Flasche aus Ökokunststoff hatte eine so große Bedeutung. Zumindest für mich. Und wahrscheinlich auch ein bisschen für Anke, denn so ganz ohne Grund weint sie jetzt auch nicht.

Es sind die kleinen Geschenke, die wir machen. Die kleinen Freuden, mit denen wir unseren Mitmenschen zeigen, was sie uns bedeuten. (Die wenigsten meiner Freunde sind mir übrigens einen 100€ Gutschein eines Elektrofachmarktes wert…if you know what I mean). Und wenn wir Geben so feiern (wie ich…offenbar…und du wahrscheinlich noch viel mehr…), dann muss es immer einen geben, der nimmt. Muss ja. Geht ja anders nicht. Und auch das ist wichtig. Zu wissen, dass sich Menschen meist Gedanken machen, wenn sie dir etwas geben. Schenkt man dir ein Lächeln, nimm es an und schenke dein eigenes zurück. Macht man dir ein Kompliment, bedanke dich und glaube dem Schenker, dass er es ernst meint. Sauge auf, was deine Umwelt dir schenkt.

Feedback, Freude, Schokolade. Nimm! Denn es wird dich beflügeln. Und vielleicht merkst du dann, dass es gar keinen Geburtstag braucht, um zu Schenker, dass er es ernst meint. Sauge auf, was deine Umwelt dir schenkt. Feedback, Freude, Schokolade. Nimm! Denn es wird dich beflügeln. Und vielleicht merkst du dann, dass es gar keinen Geburtstag braucht, um zu schenken. Und auch kein Geld. Wann hast du zuletzt der Putzfrau dafür gedankt, dass sie jeden Tag deinen Arbeitsplatz reinigt? Wann dem Busfahrer dafür, dass er dich durch die Gegend gefahren hat? Denkst du: ‚Der wird ja auch dafür bezahlt!‘ ? Denkst du das auch, wenn man dir für deine Arbeit dankt? Dafür, dass du sie gut machst? Denkst du dann auch: ‚Ich werde ja dafür bezahlt. Ich bekomme ja so unendlich viel Gehalt, dass es zwangsläufig keine Besonderheit mehr ist, dass ich meine Arbeit gut mache.‘? Das wäre wunderbar einfach. Aber den meisten von uns geht es nicht so. Und ein Lächeln, das kann man jedem schenken. Das kommt gratis und dauert ne Sekunde. Man muss sich noch nicht einmal einen schönen Wortlaut dafür überlegen. Und es bewirkt so viel. Denn auch wenn du und ich vielleicht kein Problem mit unserem Selbstbewusstsein haben, gibt es genug Menschen, die erst durch dein Lächeln spüren, dass sie es wert sind angelächelt zu werden. Sie lächeln automatisch zurück, denn das machen wir reflexartig, und auch diese Sekunde unüberlegten Zurücklächelns regt unser Hirn dazu an, Endorphine zu produzieren. Was für ein weitreichendes Geschenk, oder?

 

Myself Detox-Supper Club

Und jetzt schenke ich dir, vorausgesetzt, du schenkst…

Eigentlich sollte Schenken NIE an Bedingungen geknüpft sein. Das sehe ich ein. Aber ich konfrontiere dich jetzt mit einem Projekt, bei dem du (in meinen Augen) ordentlich absahnen kannst, wenn du bereit bist zu geben.

Die Zeitschrift Myself wird 10. (Das freut mich sehr, aber es wäre kein Grund, das hier mit dir zu teilen.) ABER: Anlässlich dieses Jubiläums lädt die Myself ein zu einer ganz unglaublichen Spendenaktion. Der #myselfSupperClub wird von Einzelnen ausgerichtet. Die Gäste zahlen nicht, sie spenden. Und zwar für einen der wichtigsten Zwecke, für die es momentan zu spenden gibt: SOS Kinderdörfer in Syrien. Und ich mache mit! ABER (schon wieder): Es wird ein Detox-SupperClub. Und das Beste ist, dass DU DABEI sein kannst.

Wahrscheinlich wäre es dafür wichtig zu erfahren, wie…

Kommentiere den Facebookpost zu diesem Event mit ‚ich will mitmachen‘ und schicke mir eine Mail oder eine persönliche Nachricht auf Facebook mit deinem Namen, deiner E-Mail und deinem Spendengebot. Die sechs Teilnehmer mit dem höchsten Spendengebot lade ich zum Detox-SupperClub ein.

 

Was dich erwartet…

Gemeinsam werden wir in der Küche stehen und ich teile mit euch meine InsiderTipps zum Thema Detox und gesunder Ernährung. Wir bereiten einen fantastischen Energieshake zu und nachdem ihr das von mir für euch mit viel Liebe zubereitete Mittagsbuffet gestürmt habt, kümmern wir uns gemeinsam um den Nachtisch (und es wird kalt. Nur so als Hinweis.) Wir verbringen einen gemütlichen Tag in meinem Wohnzimmer und tauschen uns zu Erfahrungen und neuen Ideen aus.
Außerdem erwartet dich eine liebevoll zusammengestellte Goodiebag mit wertvollen Produkten zum mit nach Hause nehmen. Und dann wäre da noch das fantastische Gefühl danach, wenn du weißt, dass du für diese Stunden so vielen Kindern so viel gegeben hast. Hinweise zu dem Inhalt der Goodiebag findest du in den folgenden Wochen auf Instagram.

Der SupperClub findet am 3. April 2015 (Karfreitag) in Köln statt. Die Anreise kann leider nicht übernommen werden. Verpflegung ist inklusive. Teilnehmen kann jeder, der das Alter von 18 Jahren überschritten hat. Du solltest bereit sein, an diesem Tag photographiert und gefilmt zu werden und NATÜRLICH solltest du bereit sein, dein Spendengeld wie angekündigt zu investieren. 

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