Homemade Broth – der super Detox-Foodtrend Brühe

selbst gemachte Gemüsebrühe vegan

Sie steckt voller Geschmack. Und meistens auch voller Geschmacksverstärker. Pur getrunken wärmt sie im kalten Februar, beim Kochen verwandelt sie Suppen, Eintöpfe und Risottos in kulinarische Wunderwerke. Heute zeige ich dir, wie du ohne Natrium und Glutamat eine geschmackvolle Brühe zauberst.

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Brühe. Durchsichtig. Ohne Einlage. Langweilig. Oder? Wenn du so wie ich mit der pulverisierten Variante aus dem Glas aufgewachsen bist, dann fragst du dich, was an einem solchen stark verarbeiteten, hoch natriumhaltigen Pulver gesund sein soll. Naja…Tatsächlich nicht so viel. ABER! Wenn du frisches Gemüse nimmst, es in gutem Öl ein bisschen andünstest und dann in viel Wasser auskochst, dann zauberst du ein wunderbares, nährstofflieferndes Heißgetränk und gleichzeitig auch die Basis für viele Rezepte.

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Gemüsebrühe besteht, wie der Name schon sagt, aus Wasser und Gemüse. Das Endergebnis ist durch das lange kochen jedoch kein großer Vitaminlieferant mehr. Aber nicht alles geht kaputt! Vitamin A und C sind dennoch vorhanden. Um nicht unnötig viel Salz hinzugeben zu müssen verwenden wir vor allem Lauch, Zwiebeln und Knoblauch, um den Geschmack entsprechend zu verstärken. Auf Mononatriumglutamat verzichten wir einfach ganz. Du und ich, hier und ab jetzt überall für immer (optimalerweise).

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Homemade Broth – der super Detox-Foodtrend
 
Vorbereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Gemüsebrühe selbstgemacht! Lecker und gesund!
Typ: Hauptspeise
Kategorie: vegan, vegetarisch, sojafrei, glutenfrei
Portionen: 3 Liter
Zutaten
  • 5 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 großer Lauch
  • 5 mittelgroße Möhren
  • 3 Pastinaken
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 L Wasser
  • 1 rote Chilischote
  • 1 halber Bund Petersilie
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Meersalz
Zubereitung
  1. Entferne die trockene Hülle von den Zwiebeln und viertele sie dann ungeschält.
  2. Zerdrücke die ungeschälten Knoblauchzehen mit der Hand.
  3. Putze den Lauch und schneide ohne in 1 cm breite Ringe.
  4. Wasche die Möhren und Pastinaken und schneide sie in 2 cm breite Scheiben.
  5. Dünste das gesamte Gemüse etwa 8 Minuten lang und Rühren im Olivenöl an.
  6. Gieße das Wasser auf und gib wenn es kocht die Petersilie, Chilischote, den Pfeffer und das Salz hinzu. Lasse das ganze dann 1.5-2 Stunden auf niedriger Hitze leicht köcheln. Seihe die Brühe dann durch ein Sieb ab und füll sie in sterile Gläser.
  7. Die Brühe lässt sich in den Gläsern auch herrlich einfrieren.

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  1. Robert Preiwuß says

    Hey Lina! Schön das Du mal so was Grundlegendes bearbeitest! So etwas einfaches hab´ ich in anderer Variante (älter) seit Kindheit intus… mit ECHTER BRÜHE als Grundlage für Soßen, in Aufläufen ect. lässt sich ne Menge geniales zaubern! 😉 Eine grundlegende, wichtige Basic! Neu entdeckt? Ich koche die Gewürze allerdings mit hinein: Piment, Nelke, Lorbeer, Thymian, grüner + weißer Pfeffer, evtl. Liebstöckel. Nur kleiner Tipfehler: In Gläsern einfrieren ist keine gute Idee (Peng –> Sauerei). Ich hab´s so gelernt: Es heißt Einwecken –> In richtigen Gläsern heiß einfüllen (80°C) – Deckel drauf – fertig! Ohne Kühlschrank über Jahre haltbar (bei Dunkelheit gelagert bleiben auch alle Geschmacksaromen) So mach ich es seit Jahren… probier´s aus! Lieben GRUß aus der Küche, Robert

    • Lina says

      Lieber Robert!

      Vielen Dank für deinen Kommentar :) das mit dem Einfrieren mache ich schon seit längerem erfolgreich. Das Einwecken mache ich mit zwei bis drei Gläsern, die ich quasi on hand haben möchte. Die Idee, die Kräuter gleich mit reinzuschmeißen ist super! DAS probier ich auf jeden Fall aus!

      Liebste Grüße!
      Lina

  2. Saskia says

    Hallo Lina!

    Unter 5. würfelst du Tomaten, die kann ich in deiner Zutatenliste jedoch nicht finden. Wie viele Tomaten tust du hinein?

    Ansonsten Daumen hoch fürs Brühe selber kochen

    LG Saskia

    • Lina says

      Liebe Saskia,

      gut, dass du mich darauf aufmerksam machst. Ich hatte ursprünglich 4 mittlere Tomaten verarbeitet. Allerdings finde ich sie dann nicht ganz so universell einsetzbar mehr. Deshalb habe ich die Tomaten aus der Zutatenliste gestrichen. Vielen Dank!

      Alles Liebe,
      Lina