Life-Detox: Weniger ist mehr – Beauty

BeautyDetox

Dass ich gerade ausmiste habe ich dir schon erzählt. Das bezieht sich nicht nur auf unnötigen Kleinkram und hochemotionale Erbstücke, sondern auch auf so banale Dinge wie mein Beauty-Schränkchen. Weniger zu besitzen tut so gut, I swear (by the moon and the stars in the sky.) Hier ist meine reduzierte Sammlung:

Meine Haut ist recht trocken. Und ich bin ein Mädchen. Die Kombination aus beidem sorgt dafür, dass ich mich nach jedem Duschen eincremen muss und möchte. Tu ich das nicht, juckt und kratzt alles und ich fühle mich rau und grob. Mein Freund cremt sich genau nie ein. Das erspart ihm aufs Leben hochgerechnet nicht nur eine Menge Geld sondern der Natur auch so einige Plastikpumpspender. Ich habe also in letzter Zeit ein bisschen herumprobiert. Inspiriert von Shias Erzählungen habe ich mich an Kokosöl gewagt (mit ein paar Tropfen Lavendelöl). Es dient mir als Bodylotion und Conditioner. Denn nach dem eincremen knete ich einfach mit meinen Händen die Spitzen meiner Haare, sodass ein klitzekleines bisschen Kokosöl daran haften bleibt. Zum Duschen nehme ich Dr. Bronner’s Magic soap. Die finde ich klasse, weil ich sie für Körper, Fußboden und co. verwenden kann und sie ohne unnötigen Quatsch (Erdöl, Mikroplastik, Silikone und Konsorten) auskommt. Für meine Haare nehme ich veganes Shampoo (i+m Zitrone). Für mein Gesicht verwende ich tagsüber das Gurkenkernöl von Farfalla und nachts Kiehl’s Midnight Recovery Concentrate und die dazugehörige Augencreme. Dass der Preis jeweils recht hoch ist stört mich nicht. Ich verwende die Produkte schließlich seit mehreren Monaten und habe noch nicht einmal die Hälfte der Flaschen verbraucht (diese bestehen übrigens vorrangig aus Glas, was ich sehr wertschätze). Für meine Füße nehme ich gerne Weledas Fußbalsam.

 

Clean Beauty

Was die dekorative Kosmetik angeht war ich die längste Zeit Jägerin und Sammlerin. Seit meinem ersten Kontakt mit gelebtem Minimalismus habe ich 16 Nagellackfläschchen aussortiert (und 5 Lidschatten, 7 Lippenstifte und Lipliner und zwei Wimperntuschen). Behalten habe ich einen Unterlack, einen Überlack, einen hellen Pastellack und einen roten Nagellack. Punkt. Wenn diese leer sind, werde ich voraussichtlich nichts mehr nachkaufen. Nagellack zieht so viel Müll hinterher: Nagellack selbst ist in den seltensten Fällen umweltverträglich. Dazu kommen Nagellackentferner und Wattepads um den ganzen Quatsch wieder loszuwerden. Nagellack (und seine Familie) werde ich also sukzessive streichen. Punkt.

 

Für mein Gesicht habe ich mich auf: Foundation, losen Puder, Volume Mascara (Dr. Hauschka), Bronzer (Couleur Caramel) und Rouge (Korres) beschränkt. Außerdem besitze ich noch einen dunkelbraunen Lidschatten, den ich gelegentlich mit einem feuchten Pinsel als Lidstrich verwende oder trocken für meine Augenbrauen. Dieser ist von MAC und so wie das Rouge von Korres keine Naturkosmetik. Ich werde sie jeweils durch Naturkosmetikprodukte ersetzen, wenn sie leer sind. Wenn du nicht weißt, was es mit den Inhaltsstoffen deiner Kosmetika auf sich hat, empfehle ich dir die App Codecheck, von der auch Iris dir schon erzählt hat.

Welche Beauty-Produkte verwendest du?

 

Share

  1. says

    Vielen Dank für deinen anregenden Kommentar. An Detox halte ich mich beim Essen ganz stark, nur bei Kosmetika und Schminke habe ich noch nie darüber nachgedacht. Mal sehen…

    • Lina says

      Liebe Lisa,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich glaube, dass das auch ganz von deinem Motiv abhängt. Warum isst du so bewusst und gesund? Um deinen Körper vor Schadstoffen zu schützen? Dann ist es sinnvoll, bei den Kosmetika auch mal zu überlegen, was da so drin ist. Wenn du aber nur gesund ist um schlank und fit zu sein, dann ist das vielleicht kein so wesentlicher Faktor :)

      Alles Liebe,
      Lina

  2. says

    Ich hätte auch nie gedacht, dass ausmisten einem nicht nur mehr Platz im zuhause schafft sondern auch im Kopf. Ich habe irgendwann im letzten Jahr mein Make-up und Pflegeprodukte aussortiert und kann dir gar nicht sagen wie gut sich das angefühlt hat. Kurz davor war ich noch glückliche Bezieherin einer monatlichen Glossybox und von heute auf morgen habe ich sie abbestellt und mich radikal auf ein Minimum beschränkt. Sobald dann etwas alle wurde habe ich es dann durch biologische und vegane Produkte ersetzt. Klingt komisch aber ich fühle mich dadurch irgendwie freier.

    • Lina says

      Liebe Elisa,

      ich freue mich total, hier von Gleichgesinnten zu lesen! Ein Hoch auf die Reduktion. Ich wünschte, jeder hätte so einen reflektierten Umgang wie du :)

      Alles Liebe!
      Lina